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Injektions-Lipolyse: Die Fett weg-Spritze


Hintergrund


 Wer kennt sie nicht…die kleinen Fettpölsterchen an Bauch, Hüfte, Oberschenkel, Doppelkinn oder Hängebäckchen, die trotz gesunder Ernährung und Sport nicht wegzubekommen sind?

 

Auch im Zuge einer Gewichtsreduktion verschwinden diese unliebsamen Fettablagerungen nicht immer da, wo man es gerne möchte. In einem solchen Fall kann die Injektionslipolyse –auch unter dem Namen „Fett-weg-Spritze“ bekannt- genau die richtige Therapie für Sie sein.

 

Es handelt sich hierbei um einen minimal-invasiven Eingriff, der bei dieser Art von Problemzonen eine überzeugende Wirkung zeigt. Seit 2003 sind von den Ärzten des NETZWERK-Lipolyse, zu denen auch ich gehöre, mehrere hunderttausend Anwendungen durchgeführt worden, sodass ein umfangreiches Erfahrungswissen vorliegt.

Wirkungsweise


Der Wirkstoff für die Injektionslipolyse ist das aus der Sojabohne gewonnene Phosphatidycholin (PPC), welches u.a. in einem seit vielen Jahren bekannten Leberschutzpräparat enthalten ist und auch bei der Behandlung von Fettgerinseln im Blut, sowie bei der Zellmembrantherapie Anwendung findet.

 

In der Behandlung wird mit einer feinen Nadel der Wirkstoff direkt in das Fettpolster injiziert, wodurch das Fett aufgelöst wird, d.h. die sogenannte Lipolyse im Körper wird in Bewegung gesetzt. Der Körper transportiert über das Lymphsystem und die Leber das zersetzte Fett an genau den gespritzten Stellen ab. Es handelt sich um eine Verstärkung von natürlichen, auch sonst im Körper stattfindenden Vorgängen.

 

Für stark übergewichtige Patienten ist diese Therapie nicht geeignet und es sollten andere Massnahmen in Betracht gezogen werden. Die Behandlung mit der Lipolyse -Therapie empfiehlt sich vorrangig für normalgewichtige Personen mit hartnäckigen Problemzonen.

 

Produkte & Behandlungsmöglichkeiten


Netzwerk Lipolyse, Fett weg-Spritze

PPC/Vitamin-Mischung vom NETZWERK Globalhealth

Die Hauptsubstanz Phosphatidylcholin (PPC) dringt in die Fettzelle ein und zerstört diese. Freiwerdende Fette werden verstoffwechselt und als Gallensäuren, oder auch in kleinen Mengen im Urin ausgeschieden.

Einsatzmöglichkeiten

  • Doppelkinn, Hängebäckchen
  • Wangen, Hals
  • Reiterhosen
  • Oberschenkel innen und aussen
  • unteres Gesäss / Übergang zum Oberschenkel
  • Love-Handles / Hüften
  • Ober- und Unterbauch
  • Fettwulste an den Schulter-Arm-Gelenken
  • Oberarme
  • Rückenpartien
  • Lipome

Behandlungsablauf


Am Anfang steht ein ausführliches ärztliches Beratungs-, Aufklärungs- und Planungsgespräch, in dem ich Ihre Wünsche kennenlerne und Sie hinsichtlich der möglichen Optionen berate.

 

Wenn Sie sich dann für eine Behandlung mit Fett weg-Spritze entschieden haben, geht es folgendermassen weiter: Zuerst werden die zu behandelnden Hautareale mit einem lokalen Betäubungsmittel in Form einer Creme unempfindlich gemacht. Danach erfolgt die Desinfektion (nicht-alkoholisch). Die Lipolyse-Lösung wird mit feinen Nadeln ins Fettgewebe im entsprechenden Areal injiziert. Kurz nach der Injektion kommt es zu einer lokale Reaktion, die sich in Form von Rötung, Brennen und einer deulichen Schwellung bemerkbar macht. Nach rund 1 Woche klingen diese Erscheinungen ab. Ärzte des NETZWERKs haben das PSM (Pain And Side Effect Management) entwickelt, welches spezielle Massnahmen zur Linderung beim Auftreten möglicher Nebenwirkungen beinhaltet. Die Wirkung des Pain And Side Effect Managements wird von vielen als angenehm beschrieben.

 

Durch die Behandlung wird das Fettdepot innerhalb der nächsten 2-6 Wochen in der Regel sichtbar reduziert, das Endresultat ist nach etwa 8-10 Wochen erreicht. Ihre Körperkontur verändert sich in einem langsamen, kontinuierlichen Prozess. 

 

Im Durchschnitt sind 2-4 Sitzungen im Abstand von 6-8 Wochen nötig, um ein optimales Ergebnis zu erlangen. Mehr als 85% der Patienten sind nach 2-4 Behandlungen mit den Ergebnissen sehr zufrieden.

Kontraindikationen


Eine Behandlung kommt nicht oder nur unter besonderen Vorsichtsmassnahmen in Frage:

  • Kinder, Schwangerschaft, stillende Mütter,
  • Diabetiker (Blutzuckerkrankheit) mit Gefässerkrankungen (Mikroangiopathien)
  • Autoimmunerkrankungen (z. B. Sklerodermie)
  • schwere Lebererkrankungen
  • akute Infektionen und chron. Infektionsgefahr
  • schwere Fettleibigkeit (Adipositas per magna BMI > 30)
  • bekannter Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe
  • schwerwiegende Nierenerkrankungen,
  • Allergien
  • Blutgerinnungsstörungen

Verhalten vor und nach der Behandlung


Empfehlungen für die Zeit vor der Injektion sowie am Behandlungstag

  • Vermeiden Sie die Einnahme von Aspirin, entzündungshemmenden oder gerinnungshemmenden Mitteln
  • Am Vorabend der Injektion trinken Sie keinen Alkohol
  • Bringen Sie zur Behandlung weitem, bequeme Kleidung mit
  • Wenn Ihre Haut empfindlich ist und nach der Injektion Hämatome auftreten, können Arnika Globuli C30 hilfreich sein

 

Nach der Behandlung

  • Ausreichend Wasser trinken (mind. 2l pro Tag)
  • Meiden von Sauna, Sonne und Solarium während 1 Woche
  • Keine Bäder (Schwimmbad oder Badewanne) während 1 Wochen
  • Sunblocker für 1 Monat
  • Beim Sport kann Kompressionwäsche hilfreich sein
  • Degozym 3x1/d
  • After Care-Gel
    • 1.-3.Tag: 3-4x täglich
    • 4-7. Tag: 2-3x täglich
    • danach: 2x täglich bei Bedarf