Eisenmangel - Diagnostik

Generelles

Die Symptome, die bei Mangelerscheinungen auftreten können, werden von der Schulmedizin als unspezifisch definiert - Symptome, die immer einmal bei jedermann einmal auftreten und nicht einer speziellen Krankheit zugeordnet werden können.

 Untersuchungen der SIHO haben allerdings gezeigt, dass zehn Symptome gehäuft dann auftreten, wenn ein Eisenmangel (auch ohne Anämie) vorliegt.

Die Diagnose erfolgt im wesentlichen in folgenden 2 Schritten.



Schritt 1: Selbsttest Eisenmangel

Leiden Sie an folgenden Symptomen?

  • Gruppe 1:  Erschöpfungszustände
  • Gruppe 2: Konzentrationsstörungen, Depressive Verstimmungen, Schlafstörungen
  • Gruppe 3: Schwindel, Kopfschmerzen, Nackenverspannungen
  • Gruppe 4: Haarausfall, Nagelbrüchigkeit, Restless Legs

AuswertungJede Gruppe, in der ein Symptom vorhanden ist, ergibt einen Punkt.

  • 1-2 Punkte: Eisenmangel möglich
  • 3 Punkte: Eisenmangel wahrscheinlich
  • 4 Punkte: Eisenmangel sehr wahrscheinlich

 

Ein zusätzliches Risiko besteht, wenn Sie zu einer der folgenden Risikogruppen gehören:

  • Frauen im Menstruationsalter
  • Leistungssportler
  • Blutspender
  • Vegetarier/Veganer

 



Schritt 2: Blutuntersuchung und ärztliche Konsultation

Während der Selbsttest zuhause im „stillen Kämmerlein“ durchgeführt werden kann, ist es nur mit Hilfe eines Arztes möglich, die Verdachtsdiagnose Eisenmangel zu stellen. 

 

Als Nächstes erfolgt eine Blutuntersuchung. Anhand des Ferritinwertes und weiterer Werte des Eisenstoffwechsels kann die Verdachtsdiagnose erhärtet werden. Zusätzlich werden anhand ausführlicher Befragung und ggf. weiterer Untersuchung andere Ursachen der Beschwerden gesucht resp. ausgeschlossen.

 

Die Blutanalysen und ärztliche Konsultation werden in der Regel von Ihrer Krankenkasse übernommen.